Aufbau der Ausbildung

In der Ausbildung werden gestalterische, pädagogische, psychologische und therapeutische Grundlagen vermittelt.

1. Ausbildungsjahr:

Pädagogisch-gestalterische Ausbildung
Zertifikat

Im 1. und 2. Semester erwerben die Teilnehmenden die Kompetenz, das Figurenspiel in ihren beruflichen Alltag zu integrieren und als pädagogische Unterstützung einzusetzen.
Dieser Teil der Ausbildung bildet ein in sich abgeschlossener Weiterbildungsgang mit pädagogischen und gestalterischen Inhalten. Die Studierenden bauen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen im Bereich des Figurenspiels aus und stellen Spielfiguren mit verschiedenen Materialien her. Sie analysieren Geschichten und Märchen auf ihren pädagogischen Inhalt und übertragen ihr Wissen auf die Arbeit im Alltag.
Ein Zertifikat bestätigt den erfolgreichen Besuch der zwei ersten Semester und ist Voraussetzung für die Fortsetzung der Ausbildung.






2. und 3. Ausbildungsjahr:

Psychologisch-therapeutische Ausbildung
Diplom

Im 3. bis 6. Semester werden psychologisch-therapeutische Inhalte der Ausbildung aufgebaut und erweitert. Die persönliche Belastbarkeit und der Selbsterfahrungsprozess bilden einen wichtigen Teil in der ersten Phase der Therapieausbildung. Die psychologisch-therapeutische Ausbildung im 3. bis 6. Semester befähigt die Studierenden, therapeutische Prozesse mit psychisch belasteten Menschen eigenständig zu initiieren und zu begleiten.
Die Studierenden erkennen Ursachen von Entwicklungsauffälligkeiten und –störungen und planen therapeutische Massnahmen, die sie bei ihren Klientinnen und Klienten einsetzen. Sie sind fähig, Bezugspersonen der minderjährigen KlientInnen zu beraten und entsprechende Gespräche zu führen.
Die Ausbildung wird mit einem Diplom abgeschlossen.

Die vom EMR (Erfahrungsmedizinisches Register / Krankenkassenregistrierung) geforderten medizinischen Grundkenntnisse sind in der Ausbildung enthalten.